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Nicaragua: Kultur voller Genüsse

Die Regionen Nicaraguas

Das kleine Land im Herzen Mittelamerikas besticht durch unberührte Strände, eine beeindruckende Flora und Fauna, brodelnde Vulkane und eine farbenfrohe, Jahrtausende alte Kultur.

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In der Hauptstadt Managua ist vor allem das alte Stadtzentrum mit dem Nationalpalast, dem Theater und dem Präsidentenpalast sehenswert. Als schönste Stadt Nicaraguas gilt Granada, an der Westküste des Lago Nicaragua, am Fuße des 1.344 Meter hohen Vulkans Mombacho gelegen. Die Stadt war während der spanischen Kolonialzeit einer der wichtigsten Häfen Zentralamerikas, was sich bis heute in den zahlreichen Kolonialbauten wiederspiegelt.

Besonders empfehlen können wir Ihnen hier einen Abstecher zu den „Las Isletas“. Es ist eine vorgelagerte Inselgruppe aus 365 kleinen Inseln, welche bei einem Vulkanausbruch des Mombacho entstanden sind und eine wunderschöne Flora und Fauna beherbergen. In der Nähe liegt der Nationalpark „Vulkan Masaya“ mit dem aktiven Hauptkrater Santiago. Er beeindruckt durch die aufsteigenden großen Rauschwaden.

Der Süden:
Sehr schön an der pazifischen Küste liegt San Juan del Sur. Der Ort im Südwesten Nicaraguas bietet eine schöne Auswahl an Hotels und Restaurants und sehr gute Badebedingungen. Zwischen Granada und San Juan del Sur liegt das Naturschutzgebiet Vulkan Mombacho, das auf circa 1.300 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Hier gibt es eine große Zahl an Orchideen und es bietet sich eine spektakuläre Aussicht auf den Lago Nicaragua und die Isletas vor Granada.

Ein Geheimtipp für Naturliebhaber ist das Schutzgebiet Indio-Maiz: Am Ufer der Río San Juan wartet der größte zusammenhängende Primärwald Mittelamerikas als Biosphärenreservat Indio-Maiz auf ihren Besuch. Ausgangspunkt hierfür ist der Ort El Castillo, in dem auch eine alte koloniale Festung zu besichtigen ist.

Ein weiteres Naturparadies liegt auf dem Archipel Solentiname im Lago Nicaragua. Hier kann man bei einer Fahrt auf dem kleinen Urwaldfluss Río Papaturro durch das größte Sumpfgebiet Nicaraguas verschiedene Affenarten, Kaimane, Schildkröten und eine enorme Vogelvielfalt beobachten. Ebenso im Lago Nicaragua liegt die Insel Ometepe mit vielen Hinterlassenschaften prä-kolumbianischer Kulturen. Außerdem kann man hier an den Krater des Vulkan Concepción wandern, dessen letzte Eruption 2005 erfolgte, und die Mangrovenwälder des Charco Verde besuchen.

Der Osten:
Eine traumhaft schöne Insel abseits des Massentourismus ist Corn Island inmitten des karibischen Meeres, mit kristallklarem warmem Wasser und palmenbewachsenen Stränden. Ebenso empfehlenswert zum Baden ist die Pazifikküste mit kilometerlangen Sandstränden und einer angenehmen Dünung.

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